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Allemagne: manifestation contre des expulsions massives de Guinéens ce jeudi 19.04.12.


2012-04-11 22:49:46

La communauté guinéenne de la Rhénanie Westphalie en collaboration avec KARAWANE (Organisation pour la défense des droits des réfugiés et Migrants) invitent toutes les sensibilités guinéennes résidents en Allemagne ainsi que celles résidents dans les pays limitrophes à une Manifestation pacifique  contre la déportation des Refugiés africains en général et des guinéens en particulier vers la Rép. de GUINEE.

Date :                            Le jeudi 19 Avril 2012

Lieu de rencontre :       Düsseldorf Hbf

Heure :                         15 :00

Départ :                         16 :00

Trajet :                          Düsseldorf Hbf – Haroldstraße 5 (Ministère de l´intérieur)

Venez nombreux pour réclamer l´arrêt de la déportation des réfugiés vers la Guinée  et dénoncer le soutien aveugle du Gouvernement Allemand.

Pour plus d’info concernant le déroulement des programmes, contacter nous au :

1 :       (Vodafone) 0152  21 07 12 21

2 :                        0152  10 83 95 35

 Au nom des représentants de la Communauté guinéenne

 

 


 

Des allemands et autres défenseurs des droits de l’homme nous soutiennent :

 

Demo gegen Abschiebungen nach Guinea und anderen afrikanischen Ländern

Donnerstag, 19. April 2012 - Düsseldorf Hauptbahnhof

16:00Uhr Beginn Demonstration für ein Stopp der Botschaftsanhörungen

für ein Ende der Kollaboration mit den diktatorischen Regimes in Afrika


Der Kolonialismus hat nie aufgehört. Immer noch bestimmen europäische Staaten, welche Regierungen in Afrika regieren. Die Armut, das Elend und die Kriege hören nicht auf, solange nicht die Fremdherrschaft über Afrika gebrochen wird. Die heutigen Staatsgrenzen Afrikas sind das Ergebnis der Kolonialgeschichte. Der europäische Blick auf Afrika ist ein koloniales und so ist auch der Umgang mit den Flüchtlingen, die aus diesen Ländern nach Europa gekommen sind.

Um die Flüchtlinge nach Afrika abzuschieben, organisiert die deutsche Regierung Botschaftsanhörungen mit dem Zweck die Identitäten der Flüchtlinge festzustellen und Reisepapiere auszustellen. Bei diesen Botschaftsanhörungen werden Flüchtlinge mit Beamten des Staates konfrontiert, von dem die Flüchtlinge geflohen sind. Sie werden teilweise –wie letztes Jahr bei den Anhörungen mit der nigerianischen Botschaft- gefesselt zu den Anhörungen gebracht. Die Identifizierung erfolgt auf der Grundlage äußerer Merkmale oder der Sprache. Das einzige Ziel dieser Anhörungen ist es, die Abschiebung der Flüchtlinge zu beschleunigen. Nie war es Ziel der Bundesregierung, Flüchtlingen Schutz zu gewähren. Die deutsche Asylpolitik fängt mit Abschiebung an und endet mit Zurückweisung. Um dies zu realisieren, wurden oft genug halboffizielle Delegationsreisen durch Deutschland organisiert.

In 2005 hatten die Hamburger und die Dortmunder Ausländerbehörde ohne Beteiligung der guineischen Botschaft drei Mal eine Delegation aus Guinea nach Deutschland eingeladen. Sie sollte feststellen, ob Flüchtlinge, die angegeben hatten, aus anderen westafrikanischen Staaten zu stammen, Guineer sind. Der Delegationsleiter, ein Beamter des guineischen Außenministeriums musste seinen letzten Deutschlandaufenthalt vorzeitig beenden, nachdem Vorwürfe laut wurden, er sei in die illegale Einschleusung westafrikanischer Flüchtlinge in den Schengen-Raum verwickelt. Für jedes ausgestellte Papier zahlten die Ausländerbehörden, die entschlossen waren, die Flüchtlinge abzuschieben.

Aktuell erwarten wir, die Flüchtlingscommunity aus Guinea, eine Intensivierung der Abschiebungen nach Guinea. Zurzeit sitzen viele unsere Schwestern und Brüder in Belgien und Holland in Abschiebehaft. Die guineische Regierung verhandelt gerade mit den westlichen europäischen Staaten, wie die Rückführung gestaltet werden soll. Der guineische Präsident will Lager für zurückgeschobene Flüchtlinge aufbauen. In unserem Land sind die ethnischen Differenzen ausgenutzt worden, um uns zu spalten und die Herrschaft der fremden Konzerne zu manifestieren. Der aktuelle Präsident richtet seine Politik gegen die Fula. Guinea ist kein Einzelfall. In allen früheren Kolonien oder Semikolonien werden bis heute die ethnischen Unterschiede ausgenutzt und Konflikte generiert, um einerseits die Rohstoffe zu sichern und andererseits unsere Arbeitskräfte auszubeuten. Guinea hat die weltgrößten Reserven von Bauxit, der zur Erzeugung von Aluminium dient, und ist einer der größten Exporteure dieses Erzes. Die Natur und das Land Guineas sind sehr fruchtbar. Trotzdem zählt das Land zu einem der ärmsten Länder der Welt. Die meisten Menschen haben weniger als ein Dollar pro Tag zum Leben.

Wir, die Flüchtlingscommunity aus Guinea, rufen zu einer Demonstration in Düsseldorf auf, um gegen bevorstehende Abschiebungen aus Belgien, Deutschland und Niederlanden nach Guinea zu protestieren. Wir werden jede Kollaboration mit der guineischen Regierung in die Öffentlichkeit tragen und die Interessen der europäischen Regierungen und Konzerne in Guinea benennen.

Die Aktion in Düsseldorf ist ein erster Schritt auf dem Wege zu den Aktionen gegen Botschaftsanhörungen in Berlin. Diese organisieren wir vom 9. Bis 11. Mai gemeinsam mit anderen Flüchtlingscommunities, THE VOICE Refugee Forum und der KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen in Berlin. Wir laden alle anderen Flüchtlinge ein, sich an die Aktionen zu beteiligen und die Botschaftsanhörungen zu boykottieren.

Solidarität gegen Abschiebungen

Für eine Gesellschaft ohne Rassismus, Ausbeutung und Kriege!

Falls ihr euch an der Vorbereitung beteiligen oder den Aufruf unterstützen wollt, kontaktiert die

KARAWANE für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen - Wuppertal #

E-Mail: wuppkarawane@yahoo.de #

Internet: http://thecaravan.org


 

8 commentaire(s) || Écrire un commentaire

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VOS COMMENTAIRES

lamine kaba12/04/2012 01:55:42
le prof ac doit eviter de faire du mal a ces pauvres personnes qui n´ont pas ete recenser pour voter contre lui
keita12/04/2012 01:56:49
vraiment le professeur alfa conde doit etudier avec munitie le cas des asylans qui ne sont que des bouc emissaire puisque ces gens ne sont pas recencer pour voter donc s´il croit avoir des ennemis en europe c´est ailleurs
diallo siguiri12/04/2012 12:00:02
vous savez lansana conte avait dit que aucun guineen ne sort de guessia sans passport alors si quelqu´un n´est pris avec son pass donc quest ce qui prouve qu´il est guineen ,je pense que AC se trompe en croiyant que tout peul est sont ennemi donc qu´il fasse preuve de patriotisme en privilegiant l´interet de tous les guinneens sans consideration quelconque
kaba12/04/2012 16:22:17
peuls de guinee rester tranquilles c´est nous les malinkes qui vont regler alfa conde c´est en dernier ressort que nous avons su qu´il fallait voter autrement parce que ce monsieur est un diviseur roublard moi presque tous mes amies est peuls donc je croit que alpha conde veut se venger des peuls mais il ne pourra rien puisque sekou na rien foutu malgre tout,je ne fait pas la publicite de kouyate ou cellou mais un president doit eviter de faire pleurer son peuple sinon l´orsque les blancs sont aller chez nous prendre nos richesse pendant 400 ans qui as parler de rapatriement donc il faut etre digne aussi seulementt la guinee parle de rapatriement donc essaiyer de regler les problemes sans creer plus de misere chez nous
diallo petoun12/04/2012 16:24:57
laisser alpha conde vivre sont temps la faute est au guineens d´imposer un burkinabhe en guinee
kalil12/04/2012 16:32:11
vous les peuls on va vous detruire on a voulu utiliser l kouyate mais lui il est musulman il a eu peur du pecher mais alfa lui il ne prie meme pas donc nous avons voter un soulard cafiri pour detruire les chiens du foutah --- faite votre commerce et oublier le pouvoir manding sinon on detrui tout de vous
ablo13/04/2012 20:31:47
toi kalil ki parle de la destruiction ds peuhls vs ete contre eux paske les malinké orron jamai la belle vie comme ls peuhl il sont riches et il peuvent vs nourrire donc ferme la
zazajo16/04/2012 00:19:44
Salut tout le monde.
Nous somme tous concerner a soutenir cette manifestation et dire non a lexpulsion des guineen et africain.
Ce nes pas seulement les peulhs qui sont expulse en europe, noublie pas qu il ya des kono,sousou,landouma,baga,malinke et autre. Nous somme dans le meme bataeu,seul le tout puisant est notre espoire.